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Juni 1, 2024

NIKLAS PORRELLO (M.A.)

Was deinen Fokus zerstört (NICHT Smartphones & Dopamin)


Schau dich um, du bist umgeben von hochmodernen Waffensystem, die gezielt darauf ausgerichtet sind, deinen Fokus auseinander zu reißen.

  • Smartphones voller Apps, die mit dem Ziel designed wurden, deine Aufmerksamkeit zu fangen und nie wieder freizugeben …
  • Tausende Ziele von anderen Menschen, mit denen du jeden einzelnen Tag auf Social Media konfrontiert wirst und die dir als “Ideal” vorgelebt werden …
  • Überquellende To-Do-Listen, bei denen du nie weißt, was als nächstes zu tun ist und womit du deine Zeit vergeudest …

Aber entgegen der gängigen Meinung ist all das NICHT das Kernproblem!

Die Ablenkung durch Smartphones, Social Media und Apps würde einfach an dir abprallen, wäre da nicht eine Sache, die deinen Fokus verwundbar macht …

Dann wärst du in der Lage,

  • mehr Umsatz zu machen, weil du deine Pläne durchziehst und Aufgaben in Rekordzeit erledigst, statt zwischen offenen Tabs (in deinem Kopf) hin und her zu springen …
  • du würdest deine Zukunft frei und selbstbestimmt gestalten, statt dir von anderen vorschreiben zu lassen, was du brauchst oder tun solltest …
  • dein Potenzial zu entfalten und zu sehen, wozu du wirklich fähig bist – egal ob in deinem Business, körperlich, in Form deiner Beziehungen oder was auch immer …

Also, was ist Fokus eigentlich genau?

Welcher psychologische Falle macht deinen Fokus angreifbar?

Was kannst du konkret tun, um jedes Ziel mit Laserfokus zu erreichen?

Genau darum geht es in diesem Newsletter.

Der zweigeteilte Weg des Fokus

Du hast deine aktuelle Situation. Und du hast ein Ziel, vielleicht 12 Monate in der Zukunft.

Fokus ist deine Fähigkeit, jetzt die richtigen Schritte zu tun, um in 12 Monaten an deinem Ziel anzukommen.

Wenn du 8 Stunden arbeitest, aber alle 20 Minuten an dein Smartphones gehst und geistesabwesend auf Instagram, Facebook oder Tiktok landest, dann verlässt du ständig den Weg zu deinem Ziel. 

Stell es dir vor, als würde Rotkäppchen durch den Wald zu ihrer Großmutter gehen und alle paar Minuten neue Blümchen pflücken.

Du bist Rotkäppchen. Das Haus deiner Großmutter ist dein 12 Monatsziel. Und das ständige Blümchen pflücken sind deine zahlreichen Besuche auf Social Media.

Fokus würde bedeuten, dass Rotkäppchen wie Scheuklappen aufsetzt, die Blümchen ignoriert und schnurstracks am Haus der Großmutter ankommt, noch ehe der böse Wolf sie gefressen hat. 

Das ist der erste Weg von Fokus: Keine “kurzen” Schlenker, die dich von deinem Weg abbringen. 

Fokus bedeutet aber auch, dass Rotkäppchen ihr Ziel nicht aus den Augen verliert. 

Denn genau das ist eine noch viel größere Gefahr, die von tausenden selbständigen Männern und Frauen komplett vernachlässigt wird.

Sie gründen ihr Business, weil sie frei sein wollen. Sie wollen ortsunabhängig arbeiten, die Welt bereisen und ihre Zeit frei einteilen können. 

Aber an jeder Weggabelung finden sie zahlreiche Schilder mit anderen süßen Versprechungen: 

  1. Du brauchst ein gewaltiges Office, sonst bist du lost …
  2. Ohne Firmenanschrift in einer großen deutschen Stadt bist du unseriös …
  3. Wer keine Mitarbeiter einstellt, den kann man nicht ernstnehmen …

Und ehe du dich versiehst, hast du dein eigentliches Ziel aus den Augen verloren.

Plötzlich verlässt Rotkäppchen den Weg zu ihrer Oma und landet am Badesee.

Fokus bedeutet also:

  1. Kurzfristige Ablenkungen zu ignorieren. 
  2. Sein Ziel nicht aus den Augen zu verlieren.

Beides macht dich unproduktiv. 

Beides sorgt dafür, dass du wertvolle Zeit verschwendest. 

Und im schlimmsten Fall läufst du Jahre deines Lebens einem Ziel entgegen, das du eigentlich niemals erreichen wolltest …

Aber schuld daran sind weder die Blümchen, noch die Schilder …

Das wahre Problem, warum du deinen Fokus verlierst, ist ein ganz anderes …

Was deinen Fokus wirklich zerstört (die Achillesverse, die dich verwundbar macht)

Ich sehe es in meiner Arbeit mit Selbstständigen jeden einzelnen Tag.

Sie verlieren ihren Fokus nur, weil ihr “Ego” ihren Fokus verwundbar macht. 

In der Psychologie definieren wir “Ego” als die Vorstellung, die wir von uns selbst haben. 

Frag dich mal, “wer bin ich?”

Alles was jetzt als Antwort kommt, ist wahrscheinlich dein Ego …

Bei mir wäre es vermutlich: 

  • “Ein erfolgreicher Coach”, 
  • “Hyper-Rational und wissenschaftlich”, 
  • “Ein guter, starker und wertvoller Mann”
  • “Extrem diszipliniert und willensstark”
  • “Ein Vorbild für junge Männer”

(und vieles mehr)

Unser Ego ist dabei aber nicht unser wahres Selbst, also unsere authentische Persönlichkeit. 

Es ist viel mehr das Bild, das wir von uns selbst haben und das wir nach außen darstellen wollen. 

Und jeder Marketer, jeder Werbetexter nutzt genau das aus. 

Er attackiert das Ego seiner Zielgruppe, um Aufmerksamkeit zu gewinnen und Handlungsdruck zu erzeugen:

  • “Deine Frau wird den Respekt vor dir verlieren und dich verlassen, wenn du diesen Fehler hier machst”

Wenn ich ein Video zu diesem Thema poste, dann kriege ich jedes Mal 200 – 500K Aufrufe.

Denn das Ego wird getriggert.

“Ich will ein Mann sein, der von seiner Frau respektiert wird! Erzähl mir jetzt von dem Fehler” 

Jeder Marketer weiß das. Das Ego ist absolut zentral. Das sind Basics in der menschlichen Psychologie.

Das verrückte ist, dass wir genau das leugnen, wenn es um uns selbst geht …

Wir tun so, als wären wir erleuchtete Übermenschen, die komplett frei von Ego sind und immer rationale Entscheidungen treffen.

Aber deshalb merken wir es nicht, wenn unser Ego getriggert wird. 

Wie dein Ego deinen Fokus zerstört

Wir haben einen Start und ein Ziel. Aber auf dem Weg werden wir (der weiße Kreis) von einem Trigger (der rote Stern mit der 1) aus der Bahn gebracht.

Trigger 1 kann so etwas simples sein, wie ein Verkaufsgespräch, dass sich zwar ewig in die Länge zieht, aber zum Schluss doch keinen neuen Kunden bringt.

Logisch wissen wir, dass das nichts mit uns zu tun hat. Aber es attackiert trotzdem unser Ego 

“Das war die reinste Zeitverschwendung und ich habe rumgestammelt, wie so ein Idiot”

Aber das passt überhaupt nicht zu dem Bild, das wir nach außen darstellen wollen.

Das heißt, unser Ego wurde angegriffen.

Deshalb fühlen wir uns mies und dieses schlechte Gefühl betäuben wir erstmal, indem wir kurz Instagram checken. 

Dann Facebook. 

Dann nochmal kurz Instagram (“könnte ja was neues geben”).

Wir gucken auf die Uhr und sehen “Verdammt, schon 12 Uhr und wieder nichts erledigt bekommen”.

Das ist Trigger 2. 

Und unser Ego bekommt noch eins ab.

Wir kommen noch mehr vom Weg ab und verlieren unseren Fokus.

Vielleicht versuchen wir jetzt schneller zu arbeiten. Oder machen uns selbst noch mehr Druck … 

Aber die Performance Psychologie zeigt, dass Druck, Stress und Frust unsere Fähigkeit zerstört, kreativ zu denken und Probleme zu lösen.

Also treten wir auf der Stelle und sehen nach ein paar Stunden ein, dass heute wieder nichts läuft …

Und am Abend schauen wir auf den Tag zurück und sehen, dass wir uns nur im Kreis gedreht haben …

Fassen wir also kurz zusammen, ehe wir gleich zur Lösung übergenen: 

  1. Trigger im Alltag attackieren dein Ego. 
  2. Dein verletztes Ego will betäubt werden.
  3. Die Betäubung zerstört deinen Fokus.
  4. Ohne Fokus erreichst du nicht deine Ziele.

Was kannst du jetzt also konkret tun?

Wie du deinen Fokus nie wieder verlierst

Als allererstes ist wichtig, dass du es dir eingestehst. 

Ich höre immer wieder von selbstständigen Männern: 

“Bei mir passiert das nicht. Mein Ego wird nicht getriggert.”

Genau so reagieren Leser, wenn mein Newsletter ihr Ego zu sehr angegriffen hat.

Ihnen gefällt die Vorstellung nicht, dass sie ein Spielball ihrer Trigger sind und deshalb verschließen sie die Augen davor.

Aber was du nicht siehst, das kannst du nicht kontrollieren. Und so wirst du nur noch mehr zum Spielball deiner Trigger.

Aber wenn du deine Trigger im Alltag sofort erkennen würdest, dann könntest du direkt eingreifen und deinen Kurs korrigieren, noch ehe du deinen Fokus verloren hast.

Das ist auch der Schlüssel, um Prokrastination (also “Aufschieberitis” zu beseitigen).

Und die Teilnehmern meiner 4-teiligen Videotrainings-Serie, erzielen sie auch so gewaltige Resultate, weil sie in den 4 Tagen absolute Klarheit über ihre eigenen Trigger erlangen und lernen diese Trigger dann selbst zu entkräften.

Es gibt jedoch 4 Trigger, unter denen fast selbstständige Mann gelitten hat, dem ich in den letzten 5 Jahren zu Laserfokus verholfen habe.

Und genau diese werde ich dir jetzt verraten:

4 Trigger, auf die du aufpassen musst:

1. Rückschläge oder Misserfolge

Die meisten von uns hassen Rückschläge. Nicht weil sie an und für sich schlimm wären. Aber weil es mit dem Selbstbild bricht, das wir von uns haben. 

Uns allen wurde eingetrichtert, dass wir nur dann “gut” oder besser noch “sehr gut” sind, wenn wir keine Fehler machen.

Denn mit jedem Fehler sank in der Schule deine BeWERTung.

Aber dein Ego kann es vermutlich nicht ab, “ausreichend”, “mangelhaft” oder “ungenügend” zu sein.

Genau das ist eine Ur-Angst, die fast jeder einzelne Unternehmer hatte, mit dem ich in den letzten 4 Jahren zusammengearbeitet habe.

Also achte darauf, wie Misserfolge deinem Ego schaden. Halte den emotionalen Schmerz aus. Und widersteh dem Drang, dich auf abzulenken. 

2. Erfolge von Konkurrenten

“Niklas, allein wenn ich sehe, dass er eine neue Story gepostet hat, wird mir spei-übel!”

Das waren die Worte vom Inhaber einer Marketingagentur, als er über seinen größten Konkurrenten sprach. 

Wenn du siehst, dass deine Rivalen 

  • Awards gewinnen, auf die du schon seit Monaten hinarbeitest … 
  • neue Autos leasen, von denen du seit Jahren träumst, oder …
  • mit ihrer Familie in den Urlaub, den du deiner einfach nicht bieten kannst …

… dann triggert das dein Ego bis ins Unermessliche. 

Ja, du weißt, dass du dich nicht vergleichen sollst. Aber du machst es trotzdem. 

Das menschliche Gehirn funktioniert einfach so, weil wir Rudeltiere. Wir vergleichen uns, um unseren Platz in der sozialen Hierarchie einzuschätzen.

Und wenn du nicht da bist, wo du dich selbst gerne sehen würdest? 

Dann wird dein Ego getriggert. Du zweifelst an deinen Fähigkeiten (“Warum läuft es bei mir nicht so?!”) oder an deinem Plan (“vielleicht sollte ich lieber…”). 

Beides zerstört deinen Fokus. 

3. Werbebotschaften

2018 habe ich das erste Mal 5-stellig im Monat verdient. Nicht mit Coaching, sondern indem ich ein eBook verkauft habe.

Mein Plan war, weitere solcher digitalen Informations-Produkte zu erstellen und so immer mehr Einkommen aufzubauen.

Aber zeitgleich wurde ein Business-Coach bekannt, der lautstark propagierte: “Info-Produkte sind tot“. 

Erst habe ich das völlig ignoriert. Aber weil dieser Coach so erfolgreich wurde, ist diese Botschaft zu mir durchgedrungen und ich habe meinen Fokus verloren.

Statt Info-Produkte konzentrierte ich mich jetzt auf 1-zu-1 Coachings, weil ich niemand sein wollte, der ein totes Pferd reitet. 

Mein Ego war getriggert.

Ist das schlecht? 

Nicht grundsätzlich, weil meine Kunden durch die 1-zu-1 Coachings deutlich geilere Resultate erzielen und diese Resultate sind es, die mich erfüllen. 

Aber diese Werbebotschaften haben mich trotzdem aus meiner Bahngeworfen und es hat Jahre gedauert, bis ich mit KINGS-Communication wieder ein neues Info-Produkt erstellt habe.

Und auch wenn ich mit anderen selbstständigen Männern spreche, haben sie oft Werbebotschaften von anderen so sehr als Glaubenssätze verankert, dass sie ihr eigenes Ziel komplett aus den Augen verloren haben. 

Stell dir z.B. vor, du hast dich selbstständig gemacht, um mehr Freiheit zu haben. 

Aber heute zwingst du dich zu 12h Schichten und und springst direkt, wenn ein Kunde sich meldet, dann hast du dein eigentliches Ziel komplett verfehlt.

Kreiere ein Business, dass zu deinem idealen Lifestyle passt und nicht anders herum!

4. Ablehnung durch andere

Wir leben heute im Wertepluralismus.

Noch nie zuvor, war sich Menschen so uneinig darüber, was wirklich wertvoll ist. 

  • Nachhaltigkeit VS. Schnelle Autos
  • Großes Office VS. Ortsunabhängigkeit
  • Feste Mitarbeiter VS. flexible Freelancer

Egal wofür du stehst und was für Ziele du hast, irgendwer wird das immer blöd finden.

Und genau das attackiert unser Ego. 

Wann immer du (scheinbar) abgelehnt wirst, sei es nun

  • bei der Kaltakquise …
  • in Verkaufsgesprächen …
  • oder im Dating …

… wird dein Ego attackiert.

Das triggert einen Bewältigung-Impuls und wenn du das nicht bemerkst, hast du deinen Fokus schon verloren.

Rede dir also nicht ein, dass dich nichts triggert. 

Rede dir nicht ein, dass du kein Ego hast. 

Werde dir stattdessen bewusst, was dein Ego attackiert. 

Und korrigiere dann sofort deinen Kurs und du wirst deinen Fokus nicht verlieren. 

2 Wege, wie ich dir helfen kann:

Wenn du da Unterstützung bei willst, dann bewirb dich auf ein kostenloses 1-zu-1 Strategiegespräch mit mir oder nimm teil an meiner 4-teiligen Videotrainings-Serie “Prokrastination durchbrechen”

Beides wird dir helfen, deine Trigger zu erkennen und deinen Fokus so drastisch zu steigern. 

Bis dahin, 

Dein Niklas

Über den Autor

Niklas Porrello (M.A.) ist Experte für Business-Performance-Psychologie und Gründer von Porrello Consulting. Er zeigt Selbstständigen, Führungskräften und Unternehmern, wie sie ihre Ziele effizienter erreichen, unbewusste Blockaden lösen und 4h pro Tag zurückgewinnen.

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