20. Februar 2026
Niklas Porrello (M.A.) in Schwarz-Weiß mit Brille - Autorenbild

Von Niklas Porrello (M.A.) THE KINGMAKER: Meistere dich. Durchbrich Stillstand. Verdiene mehr.

Leidest du unter Brainrot?

Ich schon und wenn du dich hier wiedererkennst, dann du wahrscheinlich auch:

  • Hast du dich schon mal erwischt, wie du stundenlang scrollst, obwohl du aufräumen wolltest?
  • Suchst du instinktiv nach deinem Handy, wenn du auf Toilette musst?
  • Ist deine Screentime an manchen Tagen fast zweistellig? Oder können wir das “fast” sogar streichen?
  • Bist du morgens schon mal voller Elan aufgestanden, nur um abends zu realisieren, dass du nichts geschafft hast? Schon wieder…?

Dann merkst du vielleicht auch, dass sich dein Verstand in letzter Zeit irgendwie matschig anfühlt, oder?

Du kannst nicht mehr klar denken, alles ist irgendwie zu anstrengend und dein Leben fühlt sich irgendwie dumpf an …

… So als wärst du nicht mehr du selbst, sondern als würde ein NPC, in deiner Haut stecken, den du von außen beobachtest.

Das was du spürst ist wahrscheinlich Brainrot.

Und keine Sorge, du bist damit nicht allein und es ist nicht deine Schuld — ganz im Gegenteil.

Wir sind alle zusammen unfreiwillig die Laborratten in einem gewaltigen psychologischen Experiment, das gigantische Tech-Firmen finanzieren und dessen Ausgang noch keiner von uns absehen kann.

Doch langsam schließt die Wissenschaft auf und wir verstehen, was unser Smartphone und Social Media mit uns machen …

Aber an dieser Stelle ein kurzer Spoiler: Ich liebe mein Smartphone. Es ist für mich wie eine Brücke, die mich mit meiner Familie, meinen Freunden und all meinen Kunden verbindet, völlig egal wo ich gerade auf der Welt stecke.

Und ich bin auch dankbar für Social Media, weil es vielen jungen Menschen die einmalige Chance bietet, sich etwas eigenes aufzubauen, genau so war es bei mir …

Doch wie sich in meiner Recherche herausstellt: Findet genau jetzt eine neue Spaltung der Gesellschaft statt. Auf der einen Seite stehen diejenigen, die die neue Technologie für sich nutzen. Und auf der anderen Seite die, die von der Technologie benutzt werden.

  • Was ist Brainrot wirklich und warum machen 99% der immer gleichen “häng weniger am Handy”-Tipps die Situation nur noch schlimmer?
  • Wieso ist es sogar gut für dich, wenn du mehr auf Social Media bist und was entscheidet darüber, ob dein Hirn “verfault” oder nicht?
  • Welche 3 konkreten Regeln musst du folgen, um Brainrot ein für alle Mal zu besiegen, ohne dein Handy zu verbannen oder zu leben, wie ein Höhlenmensch — also ohne Social Media.

Doch fangen wir vorne an …

Brainrot: Bild für Blogbeitrag

Branrot & Social Media — Ein Fluch? Ein Segen.

Wenn du dir die meisten Videos zu Brainrot, Social Media oder Dopamin reinziehst, dann steht die Lösung bereits von vorneherein fest: Sei weniger am Handy.

Aber diese Lösung ist Müll, weil die Analyse zuvor Müll war.

Menschen tun nie etwas, das schlecht für sie ist. Jedes Verhalten — so schädlich es auch ist — erfüllt immer eine Funktion für uns, sonst würden wir sie nicht tun.

  • Alkohol kappt z. B. die Verbindung zu unserer innere Alarmanlage, wodurch wir weniger Stress spüren.
  • Videogames geben uns das Gefühl, etwas bedeutungsvolles zu erleben.
  • Doch warum genau greifen wir ständig nach unserem Handy?

Die meisten denken, es ginge nur um Ablenkung oder das Vermeiden von Langeweile. Doch das ist ein Irrtum. Denn sonst hätte bereits die Verbreitung des Farbfernsehers zu einer globalen Brainrot-Epedemie geführt. Hat sie aber nicht.

Es muss also noch einen anderen Grund geben, und ich glaube ich habe ihn gefunden. Aber lass mich dir den Ball kurz zurückspielen:

Warum bist du auf YouTube und schaust dir keine Highend Hollywood Produktion an?

Warum bist du auf Social Media und lässt dich nicht vom Fernsehprogramm berieseln?

Wenn ich mit Kunden mir spreche, die besonders mit Brainrot zu kämpfen haben, dann haben sie immer eine Gemeinsamkeit:

  • Sie hängen nicht nur zum Spaß am Handy.
  • Sie scrollen, um sich Inspiration zu holen.
  • Sie scrollen, um sich verstanden zu fühlen.
  • Sie scrollen, um nicht abgehängt zu werden.

Viele interessieren sich z. B. für Fitness. Deshalb hängen sie am Handy, um sich von neuen Erkenntnissen oder Perspektiven inspirieren zu lassen.

Andere sind mit ihrem Job nicht wirklich zufrieden. Sie holen sich auf Social Media Inspirationen, die sich wertvoll anfühlen, weil sie ihnen alternative Lebensmodelle zeigen, wie z.B. selbstständig.

Wieder andere hängen am Handy, weil sie dort Menschen in einer ähnlichen Lage sehen. Sie fühlen sich endlich verstanden, weil ein anderer in Worte fasst, was sie selbst spüren.

Die eine Sache, die uns in Brainrot treibt, ist also nicht nur die Suche nach Ablenkung. Es ist die Suche nach Inspiration und die damit verbundene Hoffnung auf ein besseres Leben.

Wir hoffen, dass sich unser Leben verändert, wenn wir unseren Inspirationstank nur genug gefüllt haben.

Das Handy ist also nicht nur Ablenkung. Es ist die Projektionsfläche für das zukünftige Selbst.

Es geht nicht um Flucht. Es geht um die Frage: „Wer könnte ich sein?“

Das perfide ist: Nichts daran ist falsch.

Social Media bietet uns wirklich Inspiration, die unser Leben verändern könnten.

Aber diese Inspiration ist die Droge.

Und das ist gerade heute so gefährlich, wie nie zuvor!

Die neue Spaltung der Gesellschaft

Der Vormarsch der Technologie ist nicht mehr aufzuhalten.

Allein künstliche Intelligenz ist gerade dabei die Arbeitswelt, wie wir sie kennen, zu revolutionieren.

Studien (vgl. Prestianni 2025) zeigen:

  • 23.5% der U.S. Firmen, haben bereits heute Arbeiter durch ChatGPT & Co. ersetzt.
  • Experten schätzen, dass 30% aller Jobs in den USA bis 2030 durch AI ersetzt werden.
  • 59% aller Arbeiter werden sich bis 2030 weiterbilden oder komplett Umschulen müssen.

Wer jetzt keinen scharfen Verstand bewahrt und sich an die rasanten Veränderungen anpasst, der hat in den nächsten Jahren verdammt schlechte Chancen.

Doch genau hier wird Brainrot zum wahren Feind.

Genau hier ist Brainrot so zerstörerisch.

Genau hier ist Brainrot messbar.

Neurologische Folgen von Brainrot

Die Forschung (vgl. Horvath et al., 2020) zeigt: Schon 2h scrollen pro Tag führt zu struktureller Veränderung des Gehirns. Sprichwörtlich “faulen” uns genau die Bereiche in unserem Gehirn weg, die verantwortlich sind für:

Oder anders ausgedrückt: Brainrot zerstört unsere Fähigkeit, Nein zu sagen, einen Gedanken zu Ende zu denken, Spannung auszuhalten und langfristig zu handeln, statt impulsiv zu reagieren oder Probleme einfach auszuweichen oder zu verdrängen.

Neuere Studien (vgl. Nguyen et al., 2025) gehen aber noch weiter: Sie zeigen, dass Social Media und insbesondere Kurzvideos nicht nur unsere kognitiven Fähigkeiten zerstören und unsere mentale Gesundheit verschlechtern (indem sie Stress, innere Unruhe und Depressivität erhöhen) — sie zerstören auch unsere Agency — und das ist gerade heute die wohl wichtigste Fähigkeit überhaupt.

Agency als Erfolgsfaktor

In der Psychologie bedeutet Agency:

Die Fähigkeit, bewusst zu handeln, Einfluss zu nehmen und Entscheidungen wirksam umzusetzen.

Agency ist deine erlebte und echte Handlungsfähigkeit.

Menschen mit geringer Agency treiben in ihrem Leben vor sich her. Sie verfolgen nur Ziele, die die Gesellschaft ihnen auferlegt hat. Sie lernen nur Dinge, die sie lernen müssen.

Alles, was den Status Quo verändern, kommt für sie, wie aus dem nichts. Eine Trennung. Übergewicht. Eine Krankheit. Oder Arbeitslosigkeit, weil die KI ihren Job überflüssig macht. Jedes Ereignis wirkt wie Schicksalsschlag, dem sie machtlos ausgeliefert sind.

Diese Menschen werden in den nächsten Jahren zu den Verlierern der gesellschaftlichen Spaltung zählen.

Menschen mit hoher Agency sind wach und steuern ihr Leben selbst. Sie verfolgen Ziele, die sie sich selbst gesetzt haben. Sie lernen Dinge, die sie bedeutsam finden.

Sie erkennen vorab, wie sich der Status Quo verändert und greifen ein, solange es noch leicht ist. Sie erschaffen Routinen. Verfolgen Projekte. Sie leben nach der stoischen Regel, sich nur auf das zu fokussieren, was sie auch kontrollieren. Und wenn KI ganze Jobs frisst, haben sie längst Skills, Optionen und ein zweites Standbein aufgebaut. Sie finden sich nicht mit ihrem Schicksal ab, sondern übernehmen die Führung.

Diese Menschen werden in den nächsten Jahren zu den Gewinnern gehören und ihre Nachkommen in eine strahlende Zukunft führen.

Und Social Media wird ihr Werkzeug sein.

Social Media als Chance. Brainrot als Falle.

Social Media ist wie Treibstoff für hohe Agency.

Du hast den Schlüssel zu nahezu grenzenlosen Möglichkeiten der Selbstverwirklichung immer zugänglich in deiner Hosentasche.

Wie Social Media Agency stärkt

  • Du kannst dich über alles informieren und alles lernen, was dir wichtig ist.
  • Du kannst mit deinen Interessen Geld verdienen. Ich kenne z.B. viele, die sich über Social Media eine Marketing Agentur aufgebaut haben, durch die sie ihren Job kündigen und ein selbstbestimmteres führen konnten.
  • Du kannst dir 1.000 verschiedene Lebensmodelle ansehen und genau das finden, was am besten zu dir passt.

Social Media bietet dir also nahezu grenzenlose Optionen, um dein Leben mehr nach deiner Vorstellung zu gestalten.

Außerdem erschafft Social Media parasoziale Beziehungen:

  • Wir erleben uns als Teil sozialer Gruppen.
  • Wir haben das Gefühl, am Leben anderer teilzunehmen.
  • Wir teilen ein gemeinsames Orientierungssystem für unsere Werte.

Social Media und dein Smartphone sind also nicht nur Ablenkung, sie sind auch eine nahezu grenzenlose Informationsquelle und eine Erweiterung deines Selbsts, weil du dich in unzähligen Identitäten, sozialen Umfeldern und Zukunftsvorstellungen hineinprojizieren kannst.

Dein Smartphone bietet dir objektiv unzählige Möglichkeiten und Möglichkeiten erhöhen per Definition deine objektive Agency.

Brainrot als Falle.

Aber während wir objektiv mehr Möglichkeiten und Agency erlangen, passiert subjektiv, also in unserem Empfinden das genaue Gegenteil.

Social Media installiert auch einen Reward-Loop, der wie ein tojanisches Pferd in deinen Verstand eindringt, eine psychische Manipulation startet und deine Agency zerstört.

Du hast das Gefühl, inspiriert zu werden, aber landest bei einer algorithmisch getriebene Reizsuche und einem toxischen Dopamin-Loop:

Du hast das Gefühl von “Inspiration” und “Bedeutsamkeit”, wenn

  • du etwas Neues siehst, das dir potenziell hilft, deine Ziele zu erreichen oder dich vor Problemen zu bewahren.
  • dir jemand geschrieben hat oder du auf etwas reagieren musst.
  • jemand deine Sachen liked oder du etwas liken willst — Studien zeigen, dass Likes-verteilen dasselbe Belohnungszentrum im Gehirn anspricht, wie Likes-bekommen (vgl. Sherman et al., 2018).

Doch genau das macht Social Media auch zu einer Falle, die Agency killt.

Wie Social Media Agency zerstört.

Und hier greifen gleich 5 psychologische Muster auf einmal:

  1. Slot-Machine-Loop: Wenn du dein Handy nutzt, bekommst du immer mal wieder ein Belohungsgefühl, durch das Gefühl von “Inspiration” oder “Bedeutsamkeit”. Also wird daraus ein Automatismus. Es ist dasselbe, wie wenn man einem Hund ein Kunststück beibringt und ihn mit einem Leckerli belohnt. Die Belohnung verfestigt das Verhaltensmuster.
  2. Fear-of-missing-Out: Wenn du nicht am Handy bist, nimmst du nicht in deiner sozialen Gruppe teil. Deshalb verpasst du News, Events und Erlebnisse. Doch Studien (vgl. z.B. Kross 2011) zeigen, dass dieser “soziale Schmerz” genauso echt ist, wie ein körperlicher Schmerz. Also entwickelst du ein impulsives und zwanghaften Drang nach deinem Smartphone, damit du nichts verpasst und diesen Schmerz verhinderst.
  3. Survival-Modus: Weil du ständig auf Belohnung wartest und (sozialen) Schmerz verhindern willst, gibt es immer eine unterschwellige Spannung in deinem Nervensystem. Deshalb fühlst du dich gestresst, ausgebrannt und unter Druck. Es ist, als könnte es immer gleich was zu holen geben. Deshalb bleibst du wachsam. Aber das hält dein Nervensystem im Fight-or-Flight Modus. Du reagierst nur und kannst dein Leben nicht bewusst steuern.
  4. Braindead-Time: Während wir scrollen ist unser Bewusstsein afk. Wenn du etwas siehst, fragst du dich nicht mehr „Was bedeutet das für mich?“, sondern „Was kommt als Nächstes?“. Deshalb erinnern wir uns auch nicht an die letzten 5 Kurzvideos, die wir gesehen haben. Es ist wie Zeit, in der unser Bewusstsein tot ist.
  5. Autopilot: Auch lange nach der Social Media Nutzung bleibt unser Verstand in einem reaktiven Autopilot-Modus und wir sind unfähig, unsere Aufmerksamkeit zu steuern (vgl. z.B. Xie et al, 2023). Allein deshalb fällt es so vielen von uns Schwer, ihre Prokrastination zu überwinden — sie merken nicht einmal, dass sie etwas aufschieben.

All das reduziert deine Agency.

Statt Social Media mental “wach” zu nutzen, um dir Inspirationen zu holen und dein Leben bewusst so zu gestalten, wie du es führen willst, übernimmt Social Media die Kontrolle — und verwandelt dich in eine hirntote Marionette, die ihrem Willen folgt.

Woran erinnert dich das?

Social Media als dämonisches Artefakt

Auf mich wirkt Social Media wie eine Art dämonisches Schwert.

Es ist ein mächtiges Werkzeug, das dir den Zugang zu unzähligen Möglichkeiten eröffnet. Es hilft, dazu zu lernen, andere Lebensmodelle zu sehen, dich Gruppen zugehörig zu fühlen, deine Ziele zu erreichen und High-Agency zu sein.

Aber während du dieses dämonische Schwert für deine Zwecke einsetzt korrumpiert es dich. Es bekämpft deinen freien Willen und verwandelt dich in einen Low-Agency-NPC, der nur noch das tut, was Social Media von dir will.

Wie willst du damit umgehen?

Wirst du dieses dämonische Schwert nicht mehr einsetzen, weil dir das Risiko zu hoch ist?

Dann folge dem Rat von 99% der Creatorn da draußen und lösch Social Media.

Aber ist das wirklich der Weg, den du gehen willst?

Für mich ist die Antwort Nein.

Allein über Kurzvideos erreiche ich tausende Menschen und habe somit die Macht ihr Leben zu bereichern. Sollte ich darauf verzichten, nur weil es für mich einfacher ist?

Oder gibt es einen Weg, die Macht von Social Media gezielt einzusetzen, während ich ihren toxischen Brainrot-Einfluss als Challenge betrachtet, um meinen Geist zu trainieren?

Studien (vgl. Lee et al., 2024) zeigen, dass genau das geht, denn unser Mindset bei der Nutzung von Social Media hat einen größeren Einfluss auf unser Wohlbefinden und unsere Agency, als die Nutzung selbst.

Deshalb kommen hier abschließend 3 Regeln, um das dämonische Schwert deinem Willen zu unterwerfen und nicht selbst unterworfen zu werden.

Die Regeln des Schwertes. High Agency trotz Brainrot-Falle.

“Likes” an sich fühlen sich nicht gut an. “Likes” fühlen sich nur gut an, weil wir sie in unseren Köpfen mit einer bestimmen Story verknüpfen — z.B. “jemand mag, was ich tue” oder “meine Arbeit ist wertvoll”.

Damit das passiert, erfolgt in unserem Verstand immer ein unterbewusster Prozess:

  1. Es gibt einen Reiz — Etwas vibriert in deiner Hose.
  2. Es kommt zur Neurozeption — Dein Nervensystem bemerkt den Reiz, noch bevor du ihn bewusst wahrnimmst.
  3. Es kommt zur narrativen Interpretation — Dein Gehirn gibt dem Reiz eine sinnhafte Bedeutung, indem er ihn in eine Story einbettet (z.B. “mir hat jemand geschrieben, ich muss antworten.”)
  4. Du nimmst dein Reiz wahr — Erst jetzt nimmst du den Reiz bewusst wahr. Du merkst aber nicht, dass etwas vibriert, sondern nimmst direkt deine Interpretation wahr, (“mir hat jemand geschrieben”).
  5. Du fällst ein Urteil — Du bewertest jetzt deine Interpretation und entscheidest, wie du dich verhältst (”ich sollte schnell nachsehen und ihn/sie nicht warten lassen”).
  6. Du vollziehst dein Verhalten — Du machst, was du dir soeben vorgenommen hast (du gehst ans Handy).
  7. Es gibt ein Resultat/ einen neuen Reiz — Es kommt zu einem Ergebnis. Entweder du wirst für dein Verhalten belohnt oder nicht. (Das Resultat ist automatisch ein neuer Reiz.)

Ich erkläre die Psychologie und Neurowissenschaft dahinter in meinem neuen Buch KINGS Communication im tiefsten Detail mit zahlreichen Studien.

Aber es reicht, diesen Prozess oberflächlich zu verstehen, um das dämonische Schwert direkt auf 3 Wegen zu meistern, ohne gegen die Brainrot-Falle zu verlieren.

1. Gib dem Reiz eine neue narrative Interpretation

Eine der negativsten Dinge an Social Media ist, dass es deinen Fokus zerstückelt, indem es dich immer nahezu automatisch wieder an dein Handy zwingt.

Deshalb solltest du das dämonische Schwert nur dann ziehen, wenn du es brauchst — und nicht, wenn es deinen Namen ruft.

Du solltest es ERST RECHT nicht ziehen, wenn es deinen Namen ruft!

Denn wenn wir eins aus Videogames gelernt haben, dann das uns dämonische Artefakte genau dann korrumpieren, wenn sie nach uns verlangen und wir auf sie hören.

Was ich dir hier gerade gebe ist eine neue Interpretation und Wahrnehmung des Reizes: Es ist nicht mehr “mir hat wer geschrieben, ich muss reagieren”, sondern “da will etwas meine Aufmerksamkeit, aber ist es in meinem Sinne?”

Dieser kleine Unterschied allein kann ausreichen, um dich aus dem Brainrot-Muster zu holen und deine Agency zurückzubringen.

2. Verknüpfe Präsenz mit Bedeutung

Scrollen gibt uns Inspiration und die Hoffnung auf ein besseres Leben, weil unser Verstand das so interpretiert. Aber du kannst auch dafür sorgen, dass du z. B. das Gefühl von Präsenz und Gegenwärtigkeit mit Bedeutung und einem besseren Leben verknüpfst.

Mach dir dafür z.B. einfach klar, wozu dir Präsenz verhilft:

Alles in allem verstärkt Präsenz also deine Agency.

Stell dir Präsenz deshalb wie eine göttliche Kraft vor, die den Einfluss der dämonischen Waffe neutralisiert, indem du ein Gegengewicht schaffst.

Allein diese Vorstellung hilft dir dabei, ein anderes Urteil zu fällen, wenn dein Handy vibriert. Es gibt nicht mehr nur “ich sollte reagieren” sondern plötzlich auch “ich sollte mich für Präsenz entscheiden”.

3. Finde mehr Dinge, die deinem Leben Bedeutung geben

Social Media ist vor allem dann so stark, wenn es unsere einzige Quelle für das Gefühl von Bedeutung, Verbundenheit, Inspiration oder die Hoffnung auf ein besseres Leben ist.

Aber in dem Moment, wo du andere Dinge hast, die dir dasselbe Gefühl geben, verliert das dämonische Schwert einen Großteil seiner Macht.

Hier ein paar Beispiele:

  • Sieh dich als Teil einer Gemeinschaft: Schon die antiken Stoiker wussten, dass der Mensch ein Rudeltier ist. Was gut für das Bienenvolk ist, das ist auch gut für die Biene. Triff dich deshalb mehr mit Freunden, besuche deine Familie öfter oder mach etwas ehrenamtliches. All das hilft dir, dich mehr verbunden zu fühlen und es verleiht deinen Tagen eine tiefere Bedeutung.
  • Lern neue Skills, die dir deine Handlungsfreiheit vergrößern: Die Hoffnung auf ein besseres Leben zieht uns zu Social Media, selbst wenn uns Social Media nur wenig hilft. Aber du wenn stattdessen Skills lernen, die dein Leben wirklich bereichern, dann verliert Social Media seinen Reiz. Ich bin z.B. überzeugt, dass sich bessere Kommunikationsskills und Menschenkenntnisse immer auszahlen werden — egal, ob du ein Business gründen, Beziehungen verbessern oder einfach einflussreicher werden willst. Wenn du das auch so siehst, check mein neues Buch KINGS Communication aus. Das ist quasi die wissenschaftlich fundierte Betriebsanleitung für die menschliche Psyche.
  • Fang an kreativ zu werden und eigene Projekte zu verwirklichen: Ja, noch hast du vielleicht ein Imposter-Syndrome und denkst, du wärst nicht gut/talentiert genug. Aber wenn du vom Konsumieren ins Erschaffen wechselst, dann wirst du dein Overthinking stoppen. Du holst dir Inspiration aus dir selbst heraus, hast einen Impact auf der Welt und beweist dir regelrecht selbst, dass dein Leben von Bedeutung ist.

Niklas Porrello (M.A.)

THE KINGMAKER

Autor & Coach für Selbstführung & Umsetzung im Business

Niklas Porrello (M.A.) in Schwarz-Weiß mit Brille - Autorenbild

Ausgezeichnet vom ERFOLG Magazin:

4-fache Auszeichnung als Top Experten vom ERFOLG Magazin - Niklas Porrello

Meistere dich. Durchbrich Stillstand. Verdien mehr.

Du kannst dich von Zwängen befreien und ein Leben nach deinen Regeln führen. Doch dafür musst du dich selbst meistern.

Niklas verbindet moderne Psychologie, Stoizismus & Online-Business, damit du deinen Verstand meisterst, Selbstsabotage beendest und dich in deinem Business verwirklichst.

Interdisziplinärer Master (Psychologie, Verhaltensforschung, Neurowissenschaften & Business).

Lies hier Niklas Story

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